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Nelson Mandela

Nelson-Mandela
… (geb. am 18. Juli 1918 in Mvezo, Südafrika, † 05. Dezember 2013 in Johannesburg, Südafrika) war ein ehemaliger führender Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes. Er gilt neben Martin Luther King als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen sowie als Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika.

Schon als junger Jurastudent engagierte sich Mandela in der politischen Opposition gegen das weiße Minderheitsregime und dessen Weigerung, der schwarzen Mehrheit des Landes die gleichen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rechte zu gewähren. 1942 trat er dem ANC bei und gründete dort zwei Jahre später zusammen mit Walter Sisulu, Oliver Tambo und anderen die Jugendorganisation des ANC. Mandela war maßgeblicher Entwickler des Mandela-Plans, einem basis- und bildungsorientierten Widerstandskonzepts gegen die Apartheid. 1956 wurde Mandela zusammen mit 155 anderen Aktivisten wegen Landesverrats. Der Mammut-Prozess zog sich bis 1961 hin und endete mit dem Freispruch aller verbliebenen Angeklagten. 1961 wurde er Anführer des bewaffneten Flügels des ANC und verließ  illegal Südafrika, um sich in mehreren afrikanischen Ländern aufzuhalten.

Gefängnisaufenthalt und Fernstudium

Am 5. August 1962 wurde er verhaftet und zu fünf Jahren Gefängnis wegen illegaler Auslandsreisen und wegen Streikaufruf verurteilt. Am 12. Juni 1964 verurteilte Richter Quartus de Wet nach achtmonatiger Verhandlung ihn und sieben weitere Mitstreiter zu lebenslanger Haft wegen Sabotage und Planung bewaffneten Kampfes. Die Freiheitsstrafe leistete er überwiegend (bis zum 31. März 1982) auf der Gefängnisinsel Robben Island ab. Der Häftling mit der Nummer 466/64 durfte Bleistifte und Papier besitzen, und auf Wunsch knipste  man ihm nachts das Zellenlicht an, denn die Gefängnisleitung hatte ihm ein Fernstudium an der University of South Africa (UNISA) genehmigt. Doch persönliche Aufzeichnungen und politische Texte sind streng verboten.

Trotzdem kann ein Mithäftling bei seiner Entlassung das illegale Manuskript seiner Lebenserinnerungen nach draußen schmuggeln. Sie erscheinen 1994, vier Jahre nach seiner Haftentlassung, unter dem Titel „Der lange Weg zur Freiheit“ und werden umgehend zu einem Weltbestseller. Mandelas Autobiografie wird in über 20 Sprachen übersetzt; fast eine Million Exemplare werden verkauft. Am 9. Mai des gleichen Jahres wurde Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt. Er ist Träger zahlreicher Ehrungen, darunter der Friedensnobelpreis, der Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen und die Freiheitsmedaille der Vereinigten Staaten.

Deutschsprachige Buchveröffentlichungen von Nelson Mandela:

Recht im Fernstudium

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