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Begriff Definition
Alma Mater

... entstammt den lateinischen Begriffen alma „nährend, gütig" und mater „Mutter" und ist im deutschen Sprachraum heute eine Bezeichnung für Universitäten, da Studierende dort im übertragenen Sinne mit Bildung und Wissen genährt werden.

Alumni

Der Begriff Alumni bezeichnet alle Absolventen einer Hochschule und schließt teilweise auch alle ehemaligen Professoren und (wissenschaftlichen) Mitarbeiter einer Hochschule mit ein.

Aufbaustudium

Ein Aufbaustudium schließt sich in der Regel an ein anderes, bereits abgeschlossenes Studium an und dient der Erweiterung, Ergänzung oder Vertiefung eines Fachgebietes. Dennoch ist die Sprachregelung in Deutschland uneinheitlich. Nach dem Berliner Hochschulgesetz dienen Aufbaustudiengänge „der Vertiefung eines Studiums zur Erlangung der Promotion".

Bachelor

Der Bachelor (auch Bakkalaureus, von lat.: baccalaureus) ist der erste akademische Grad eines gestuften Universitäts- oder Hochschulstudiums und zugleich staatliche Abschlussbezeichnung einer grundständigen wissenschaftlichen Ausbildung, dem in der zeitlichen Abfolge von akademischen Graden der Master und danach der Doktor folgen können.

BAFöG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schülern und Studenten in Deutschland.Hauptziele des BAföG sind die Erhöhung der Chancengleichheit im Bildungswesen sowie die Mobilisierung von Bildungsreserven in den einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten.

CAE

Cambridge English: Advanced oder "Cambridge Certificate in Advanced English". Zweithöchste Prüfung der Cambridge-Sprachzertifizierungen.

Computer Based Training (CBT)

Computer Based Training (CBT) steht für rechnergestützten Unterricht und beschreibt die nach wie vor häufigste Form des E-Learnings, zu dem der Begriff CBT häufig auch synonym verwendet wird.

DALF

Diplôme approfondi de langue française. Fortgeschrittenes und vom französischen Bildungsministerium akkreditiertes Zertifizierungsprogramm für die französische Sprache.

DELE

Diplomas de Español como Lengua Extranjera (Diplom für Spanisch als Fremdsprache). Ein vom spanischen Ministerium für Bildung, Kultur und Sport beglaubigtes Zertifikat, das als offizieller, international anerkannter Nachweis der spanischen Sprachkenntnisse als Fremdsprache gilt.

DELF

Diplôme d’Etudes en langue française. Vom französischen Bildungsministerium akkreditiertes Zertifizierungsprogramm für die französische Sprache.

Diplom

Das Diplom war über Jahrzehnte der in Deutschland häufigste akademische Grad. Die mit dem Diplom abschließenden Diplomstudiengänge sind vorwiegend in den Ingenieur-, Natur-, und Wirtschaftswissenschaften, aber auch in einigen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften zu finden.

DISQ

Abkürzung für Deutsches Institut für Service Qualtiät. Marktforschungsinstitut, das im Auftrag von Medien Wettbe­werbsanalysen durchführt, die ein Service-Ranking aus Kundensicht widerspiegeln sollen. Das Ziel ist die Schaffung einer Markttransparenz bei der Auswahl unter Marktführern: Banken, Versicherun­gen, Gastronomie, Telekommunikationsanbietern, Internet-Shops oder eben Fernlehrinstituten.

Die Testergebnisse sollen Unternehmen und Endverbrauchern Anhaltspunkte liefern, um die Servicequalität zu erhöhen und mehr Kundennähe zu realisieren.

Relevanz im Fernstudium:

E-Learning

Unter E-Learning (Kurzform für engl: electronic learning, wörtl.: elektronisches Lernen, besser: elektronisch unterstütztes Lernen) versteht man das Lehren und Lernen mittels verschiedener elektronischer Medien.

ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System)

Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studierenden an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem (auch grenzüberschreitenden) Hochschulwechsel anrechenbar sind. Dies wird durch den Erwerb von Leistungspunkten (englisch "Credits" oder "Credit Points") ermöglicht, die als Anrechnungseinheiten in der Hochschulausbildung durch Leistungsnachweise erworben werden.

Einsendeaufgaben

Einzelne Lektionen oder Abschnitte eines Fernstudiums schließen in der Regel mit einer oder mehreren Einsendeaufgaben ab, die zur Vertiefung und Überprüfung des erworbenen Wissens durch den Fernlehrer dienen. Einsendeaufgaben können per Briefpost oder E-Mail versendet werden und werden korrigiert und kommentiert retourniert.

Ergänzungsstudium

Nach dem Berliner Hochschulgesetz dient ein Ergänzungsstudium der Vermittlung weiterer beruflicher Qualifikationen.

Fernlehrer

Der Fernlehrer, häufig auch Tutor genannt, sichtet, korrigiert und bewertet bei Fernlehrinstituten die Einsendeaufgaben der Schüler und Studenten. Die Rückmeldung erfolgt in der Regel per Briefpost oder E-Mail, gelegentlich auch telefonisch oder über Online-Dialogsysteme (z.B. Chats).

Hochschulzertifikat

Bei Hochschulzertifikaten handelt es sich um von Fach- oder Gesamthochschulen ausgestellte Abschlusszeugnisse, die in der Regel spezialisierte, wenngleich isolierte Fach- und Methodenkenntnisse aus einem grundständigen Studiengang bescheinigen.

Immatrikulation

Unter Immatrikulation (deutsch: Einschreibung) versteht man den Verwaltungsvorgang, bei dem eine Person als Student an der Hochschule aufgenommen und damit Mitglied dieser Hochschule wird. Die Immatrikulation erfolgt beim Studierendensekretariat oder Immatrikulationsamt einer Hochschule, dem Studenten wird daraufhin eine Matrikelnummer zugeteilt.

LCCI

London Chamber of Commerce & Industry. Die Industrie- und Handelskammer zu London wurde am 25. Juli 1881 als Council of Commerce von 130 Mitgliedern im Mansion House in der City of London gegründet.

Master

Der Master (engl. master, zurückgehend auf lat. Magister für Lehrer, Vorsteher, Meister) ist ein akademischer Grad, den Hochschulabsolventen als Abschluss einer zweiten wissenschaftlichen Ausbildung erlangen. Das Masterstudium dauert zwei bis vier Semester (ein- bis zweijähriges Vollzeitstudium oder berufsbegleitendes Studium) und ergänzt ein grundständiges Studium.

Matrikelnummer

Der Begriff Matrikelnummer findet hauptsächlich im Hochschulwesen Verwendung, wo er der Identifikation von Studenten innerhalb eines Personenverzeichnisses (Matrikel) dient.

MBA (Master of Business Administration)

Obwohl namentlich ebenfalls ein Master-Studiengang, nimmt der Master of Business Administration eine besondere Stellung unter den Hochschulabschlüssen ein. Ein MBA-Studium ist als überwiegend generalistisches Managementstudium angelegt und soll, bei begrenzt zulässigen Spezialisierungen auf einzelne Managementdisziplinen wie Controlling, Finance oder Marketing, alle wesentlichen Managementfunktionen abdecken.

Meister-BAFöG

Das Meister-BAFöG (eigentlich Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung, kurz: Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz) unterstützt mit finanziellen Mitteln die berufliche Aufstiegsfortbildung von Handwerkern und anderen Fachkräften und soll Existenzgründungen erleichtern.

Numerus clausus

Unter Numerus clausus (Kürzel: NC) versteht man Zulassungsbeschränkung an Schulen, Hochschulen und Universitäten.

Postgraduales Studium

Der Begriff postgraduales Studium entstammt dem englischsprachen Bildungssystem („postgraduate" = nach der Graduation) und bezeichnet ein weiterführendes Studium, das den Abschluss eines vorhergehenden, in der Regel grundständigen Studiums voraussetzt.

Seminar

Im Fernlehrwesen werden die meist ergänzend angebotenen Präsenzveranstaltungen als Seminare bezeichnet.

Studiengebühren

Die Studiengebühr ist ein Beitrag, den Studenten regelmäßig entrichten müssen, um am Studium teilnehmen zu dürfen.

Zertifikat

Viele Fernkurse, Fernlehrgänge und Fernstudiengänge münden in einen Zertifikatsabschluss, mit dem die erbrachten Studienleistungen meist auch detailliert nachgewiesen werden können.

ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht)

Die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln ist die zuständige Behörde für die Prüfung und Zulassung aller in Deutschland zulassungspflichtigen Fernlehrgänge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz.

Zusatzstudium

Das Statistische Bundesamt definiert ein Zusatzstudium im Gegensatz zum Aufbaustudium als „Ein- bis zweijährige Studiengänge für Absolventen eines Studienganges mit erstem berufsqualifizierendem Studienabschluss in derselben Fachrichtung außerhalb geschlossener Studiensysteme, mit denen eine auf den abgeschlossenen Studiengang bezogene weitere (zusätzliche) Qualifikation vermittelt werden soll."